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Wie nachhaltig ist KiK?

KiK & Nachhaltig


KiK
Kaum Empfehlenswert Ergebnisbericht: 7 von 36

Nachhaltigkeit - Zusammenfassung

KiK erhält eine D-Label Bewertung. Kleidung von KiK stufen wir demnach als kaum empfehlenswert ein. Erste Punkte erzielt KiK jedoch beim Klimaschutz. Die Berichterstattung zum Gebrauch von nachhaltigen Rohstoffen und Chemikalien muss hingegen präziser werden. KiK berichtet hingegen, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben umgesetzt werden. Die jährliche Berichterstattung zu den Resultaten sollte jedoch konkreter und umfassender werden.

Inhaber der Marke: KiK Textilien und Non-Food GmbH
Firmensitz: Bönen, Germany
Sektor: Modehäuser/ -discounter
Kategorien : Male, Female, Kids, Baby
Free Tags: Bags, Caps, Pullover, Shirts, Jackets, Jeans, Dress, Shoes

Neuigkeiten, Meinungen zu KiK & Nachhaltigkeit

KiK Ergebnisbericht zur Nachhaltigkeit

Zuletzt aktualisiert: 22 October 2017 durch Beppie
Zuletzt überprüft 21 February 2017 durch Mario

Fragen zum Klimawandel / CO2 Emissionen

1 von 7
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1. Reduziert, minimiert und/oder kompensiert der Markenhersteller die betriebseigenen Treibhausgasemissionen? KiK setzt mehrere Maßnahmen zur Senkung des Klima-Emissionen, wie erneuerbare Energien nutzen und Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen (siehe Link-Seite 22-25). Quelle
2. Veröffentlicht der Markenhersteller eine absolute Klimabilanz zum eigenen Betrieb? Wurde die Klimabilanz in den letzten fünf Jahren um mindestens 10% reduziert oder kompensiert? KiK reduziert eine eigene Klimabilanz Operationen von ca. 8,6 % zwischen 2013 und 2014 nur (siehe Seite 2 & 9). Quelle
3. Liegt der jährliche Wert der Treibhausgasemissionen bei unter 200 kg CO2e pro Quadratmeter Einkaufsfläche? Die Effizienz der Klima-Emissionen pro Quadratmeter shopping-Etage in Deutschland wurde etwa 68kg CO2e im Jahr 2014. Aber Ergebnisse für seine Geschäfte in Ländern wie Österreich, Polen oder Tschechien nicht eindeutig angegeben sind (siehe Link, Seite 9). Quelle
4. Stammen mindestens 50% des kompletten Elektrizitätsverbrauchs des Markenherstellers aus erneuerbaren Quellen? KiK berichtet über den Einsatz von Ökostrom für seinen eigenen Betrieb, aber ist weder klar, über den gesamten prozentualen Anteil noch über die Bezugsquellen (siehe Link, Seite 9 & 22). Quelle
5. Stammen 100% des kompletten Elektrizitätsverbrauchs des Markenherstellers aus erneuerbaren Quellen? Siehe Kommentar zu Klimafrage 4. Quelle
6. Hat sich der Markenhersteller das Ziel gesetzt, um die absolute Klimabilanz der eigenen Betriebsbereiche innerhalb von fünf Jahren um wenigstens 20% zu verringern? KiK hat zum Ziel gesetzt, zu reduzieren 25 % ihrer CO2e-Emissionen aus eigenen Operationen bis zum Jahr 2017, im Vergleich zu 2009 – was nicht ausreichend ist (siehe Link, Seite 9). Quelle
7. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um Treibhausgasemissionen innerhalb der Liefer- und Produktionskette zu reduzieren, minimieren und/oder kompensieren? KiK bezieht sich zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen in der Produktionskette, die über eigene Aktivitäten, aber bietet keine konkreten Informationen über Maßnahmen umgesetzt und Ergebnisse erzielt (siehe Seiten 11 & 21). Quelle

Fragen zum Umwelteinsatz

2 von 15
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1. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 5% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? KiK bietet Produkte aus Bio-Baumwolle, aber es ist nicht klar, wie viel Prozent des Gesamtvolumens dies entspricht (siehe Link-Seiten 9 & 20). Quelle
2. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 10% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 1. Quelle
3. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 25% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 1. Quelle
4. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 50% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 1. Quelle
5. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 75% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 1. Quelle
6. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 90% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 1. Quelle
7. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um alle umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien aus dem kompletten Produktlebenszyklus und Produktionsprozess für Kleidung und Schuhe zu eliminieren? KiK setzt Massnahmen um die Verwendung von gefährlichen Chemikalien zu begrenzen, sondern meldet die Ergebnisse ihrer Politik nicht (siehe Link, Seite 13). Quelle
8. Hat der Markenhersteller zumindest eine umweltschädliche Chemikaliengruppe wie Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) oder Azofarbstoffe aus der gesamten Produktion der Bekleidung entfernt? KiK meldet nicht, ob mindestens 1 von 11 verdächtige chemischen Gruppen, wie Phthalate oder BfR möglichst vollständig auslaufen-Out in der globalen Lieferkette bereits angesehen werden kann. Quelle
9. Hat der Markenhersteller zumindest drei umweltschädliche Chemikaliengruppen wie Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) oder Azofarbstoffe aus der gesamten Produktion der Bekleidung entfernt? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 8. Quelle
10. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um Umwelt- und Gesundheitsschäden durch den Gebrauch von Chrom und anderen umwelt- und gesundheitsschädlichen Substanzen beim Gerben von Leder zu vermeiden? KiK kommunizieren nicht offen eine Politik zu, um Chrom und andere Schadstoffe von Leder Gerben Prozesse verursachten Verschmutzung zu begrenzen. Quelle
11. Hat sich der Markenhersteller ein klares Ziel gesetzt, um alle PVC-Arten aus den Produkten zu eliminieren? Sind die Produkte der Marke mindestens zu 90% frei von PVC? KiK berichtet nicht über einen Plan zum Ausstieg aus PVC in ihren Produkten. Quelle
12. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um den Gebrauch von Lösungsmitteln während der Schuhproduktion zu reduzieren? Beträgt der Ausstoß von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) maximal 40 Gramm pro produziertem Paar Schuhe? KiK kommuniziert nicht offen eine Politik um solvent Basis Chemikalien in ihrer Kleidung-Produktion zu reduzieren. Quelle
13. Verfolgt der Markenhersteller das klare Ziel, um den Umwelteinfluss für Versandverpackungen oder Tragetaschen zu verringern? Werden die entsprechenden Resultate dazu jährlich veröffentlicht? KiK setzt mehrere Maßnahmen zur Minimierung die Umweltauswirkungen ihrer Transport und Verpackung, wie Gewichtsreduzierung von Transportverpackungen. Darüber hinaus werden konkrete Ergebnisse hinsichtlich Transport und Produkt Verpackung Materialien Fußabdruck publik gemacht (siehe Link, Seite 9, 12 & 24). Quelle
14. Verfolgt der Markenhersteller eine klare Zielstellung, um den betriebseigenen Müll zu reduzieren, rezyklieren oder wiederzuverwerten? Werden die jährlichen Ergebnisse dazu veröffentlicht? KiK setzt mehrere Maßnahmen zur Minimierung von Footprint Abfallstoffe. Außerdem werden konkrete jährliche aggregierte Ergebnisse veröffentlicht. Im Vergleich zu 2012 seine 2014 Abfallstoffe Fußabdruck jedoch um 7 % gestiegen (siehe Link, Seite 23-24). Quelle
15. Regt der Markenhersteller die Rückgabe oder Wiederverwendung von Kleidungsstücken an? KiK meldet sich nicht, ob die Rückgabe oder die Wiederverwendung von Kleidungsstücken von seinen Kunden angeregt wird. Quelle

Fragen zu den Arbeitsbedingungen / Fairer Handel

4 von 14
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1. Hat der Markenhersteller einen Verhaltenskodex für Zulieferer (Code of Conduct, CoC), in dem die folgenden Standards enthalten sind: keine Zwangs- oder Sklavenarbeit, keine Kinderarbeit, keine Diskriminierung jeglicher Art sowie ein sicherer und hygienischer Arbeitsplatz? Alle Standards sind im KiK Supplier Code of Conduct erwähnt. Quelle
2. Beinhaltet der Verhaltenskodex zumindest zwei der folgenden Arbeitsrechte: 1. ein formell registriertes Arbeitsverhältnis 2. eine Arbeitswoche von maximal 48 Stunden sowie freiwillige, bezahlte Überstunden (max. 12 Std.) 3. ein zum Leben ausreichendes Gehalt? 1. ja, rechtlich bindende Arbeitsverhältnisse; (2) Ja, ist die maximale Arbeitszeit von 48 Stunden, Überstunden (max. 12 Stunden) in der Regel freiwillig; (3) Nein, nur verpflichtet, eine Implementierung der Zahlung der Löhne anstreben. Quelle
3. Schließt der Verhaltenskodex das Recht ein, dass Arbeitnehmer eine Gewerkschaft gründen oder einer beitreten können und somit gemeinsame Tarifverhandlungen durchführen können? Sollten diese Rechte gesetzlich eingeschränkt sein, schließt der Verhaltenskodex das Recht ein, andere Wege zu einer unabhängigen und freien Vereinigung sowie Tarifverhandlungen zu fördern? Dieses Recht wird mit Bezug auf parallele Mittel für die Situation Recht Beschränkungen erwähnt. Quelle
4. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen zur Wahrung der Sicherheit und Gesundheit für die ArbeiterInnen in der Jeansfertigung um? Wird zudem in jedem Fall das Sandstrahlen von Jeans untersagt? KiK behauptet, dass das Unternehmen seit September 2010 ein Verbot der Verwendung von Sandstrahlen für seine Lieferanten eingeführt. Quelle
5. Hat der Markenhersteller eine Liste der direkten Zulieferer veröffentlicht die gemeinschaftlich mehr als 90% des Einkaufsvolumens beitragen? KiK bietet keine bedeutende Liste der direkten Lieferanten. Quelle
6. Ist der Markenhersteller Mitglied einer Multi-Stakeholder-Initiative (MSI), die sich für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen in der Produktion einsetzt? Oder erwirbt der Markenhersteller einen signifikanten Anteil seiner Lieferungen von sozial zertifizierten Fabriken? KiK kommuniziert keine Informationen als Teil einer gemeinsamen Initiative oder den Kauf von einem zugelassenen Lieferanten. Quelle
7. Sind unabhängige NGO's und/oder Gewerkschaften in der jeweiligen Multi-Stakeholder-Initiative (MSI) und/oder dem Zertifizierer entscheidungsberechtigt vertreten? Siehe Kommentar zu Fairnessfrage 6. Quelle
8. Setzt der Markenhersteller bei seinen Bekleidungsherstellern Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitspraktiken um? KiK meldet nicht klar, ob Maßnahmen an den liefernden Produktionsanlagen um verbesserte Arbeitsbedingungen in Bezug auf Produkt und / oder Produktion Prozessqualität zu erreichen. Quelle
9. Informiert der Markenhersteller jährlich über die Ergebnisse seiner Strategie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei den Bekleidungsherstellern? Gelten mehr als 90% des Produktionsvolumens der Bekleidungshersteller als auditiert? KiK Produktionsvolumen auf Bekleidung Herstellung Ebene wird geprüft. Aber KiK klar meldet nicht auf umfassende Ergebnisse der durchgeführten Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen an die Bekleidungshersteller oder anderen liefernden Fabriken (siehe Link, Seite 15-21). Quelle
10. Wurden zumindest 25% des Produktionsvolumens von Bekleidungsherstellern durch unabhängige Dritte wie der Fair Wair Foundation (FWF), GOTS oder SA8000 als konform bezüglich Arbeitsbedingungen anerkannt? Siehe Kommentar zu Fairnessfrage 9. Quelle
11. Wurden zumindest 50% des Produktionsvolumens von Bekleidungsherstellern durch unabhängige Dritte wie der Fair Wair Foundation (FWF), GOTS oder SA8000 als konform bezüglich Arbeitsbedingungen anerkannt? Siehe Kommentar zu Fairnessfrage 9. Quelle
12. Setzt der Markenhersteller bei seinen Bekleidungsherstellern Maßnahmen zur Zahlung eines zum Leben ausreichenden Gehalts um? Werden zumindest erste entsprechende Zahlungen bereits realisiert? KiK bietet keine konkreten Informationen, ob existenzsichernden Lohnzahlungen an seine Bekleidungshersteller realisiert werden. Quelle
13. Veröffentlicht der Markenhersteller die jährlichen Ergebnisse zu den getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei der Weiterverarbeitung von Rohstoffen? KiK meldet sich nicht auf ihre Arbeitsbedingungen Politik Ergebnisse für die Flächenherstellung Phasen vom Spinnen bis endgültige Stoff. Quelle
14. Wurden zumindest 50% der Weiterverarbeitung von Rohstoffen durch unabhängige Dritte wie FLO-Cert, GOTS oder SA8000 als konform bezüglich Arbeitsbedingungen anerkannt? Siehe Kommentar zu Fairnessfrage 13. Quelle